FAQ

Häufig gestellte Fragen

  • 1. Zahlungsmöglichkeiten
    • Sie können bei uns Bar oder ab einem Wert von 15,- € mit EC zahlen.

  • 2. Datenübernahme/Dateiformat
    • Sie bringen uns Ihre Daten auf SD-Karte, USB-Stick oder anderen gängigen Speichermedien und wir drucken für Sie. Natürlich können Sie Ihre Daten (bis 20MB) auch per Email zu uns senden. Bei Aufträgen per Email bitte eine aussagekräftige Auftragsbeschreibung nicht vergessen!

    • Für den Druck sollten Sie Ihre Daten immer in einem geschlossenen, nicht mehr zu bearbeitendem Format abspeichern. Bitte legen Sie Ihre Daten dazu bestenfalls als PDF oder JPEG an.

  • 3. Formate DIN-Norm
    • Die Standardgrößen für Papierformate in Deutschland sind die vom Deutschen Institut für Normung (DIN) 1922 in der DIN-Norm festgelegten Formate.

    • DIN-A-Reihe

      Die DIN A-Reihe wird am häufigsten verwendet. Hierbei geht man von einer 1-Quadratmeter großen Fläche A0 aus. Die Zahl gibt dabei an, wie oft das Ursprungsformat gefaltet oder geschnitten werden muss, um das genannte Format zu erhalten.

    • DIN-B-Reihe

      Die DIN B-Reihe geht von einem Format von der Größe 1000 mm x 1414 mm aus, welches B0 genannt wird. DIN B-Formate werden hauptsächlich für Briefumschläge, Postkarten, Briefbögen und verwendet.

    • DIN-C-Reihe

      Die DIN C-Reihe startet bei einem Format C0 von 917 mm x 1297 mm und liegt zwischen den Größen DIN A und DIN B. DIN C wird hauptsächlich für Briefumschläge, Briefhüllen und Kuverts verwendet.

    • Klasse DIN A in mm DIN B in mm DIN C in mm
             
      0 841 x 1189 1000 x 1414 917 x 1297
      1 594 x 841 707 x 1000 648 x 917
      2 420 x 594 500 x 707 458 x 948
      3 297 x 420 353 x 500 324 x 458
      4 210 x 297 250 x 353 229 x 324
      5 148 x 210 176 x 250 162 x 229
      6 105 x 148 125 x 176 114 x 162
      7 74 x 105 88 x 125 81 x 114
      8 52 x 74 62 x 88 57 x 81
      9 37 x 52 44 x 62 40 x 57

  • 4. Beschnitt/Anschnitt & Schnitt-/Druckermarken
    • Erstellen Sie eine neue Datei in Ihrem Wunschmaß und fügen Sie zusätzlich einen Beschnitt von 3 mm an jedem Rand dazu (Datenformat = inkl. Beschnitt). Die Beschnittzugabe wird angelegt, damit man die Produkte später auf einem Sammelbogen platzieren kann.

    • Alle randabfallenden Objekte müssen bis in den Beschnitt hinausgezogen sein, um unschöne Blitzer zu vermeiden. In der Weiterverarbeitung wird der Beschnitt von 3 mm entfernt und schließlich auf Endformat geschnitten. Bitte legen Sie keine Schnittmarken oder andere Druckermarken an.

  • 5. Sicherheitsabstand
    • Um zu vermeiden, dass Schneidetoleranzen wichtige Bilder und Texte anschneiden, ist es wichtig, dass Sie einen Sicherheitsabstand von ca. 6 mm zu jedem Rand (gemessen am Endformat) einhalten. Randabfallende Objekte sind hier ausgeschlossen, da diese angeschnitten werden sollen.

  • 6. Schneidetoleranzen
    • Im Bereich der Weiterverarbeitung in der Druckproduktion ist Präzision und Genauigkeit enorm wichtig. Aus diesem Grund werden computergesteuerte Maschinen eingesetzt. Dennoch kann es zu Toleranzen beim Schneiden des Papiers kommen.

    • Toleranzen können bis zu 2 mm betragen. Diese Differenz kann leider nicht ausgeschlossen werden. Seien Sie daher sparsam mit Rahmen und Objekten, welche zu nahe am Rand liegen.

  • 7. Linienstärke
    • Sollten Haarlinien in den Daten angelegt sein, so müssen diese eine Mindeststärke von 0,25 pt (0,09 mm, bei weißem/hellem Hintergrund) haben. Diese könnten im Zweifelsfall sonst nicht gedruckt werden bzw. sehen diese dann verpixelt aus.

    • Zusätzlich richtet sich die Linienstärke danach, ob diese

      - positiv (Linie auf weißem/hellem Hintergrund) oder

      - negativ (Linie auf schwarzem/dunklem Hintergrund) verwendet wird.

  • 8. Auflösung
    • Die Auflösung von Pixelbildern wird auch dpi (dots per inch) genannt, das bedeutet die Anzahl der Punkte pro Fläche. Je höher die Ursprungsauflösung des Bildes ist, umso klarer wird das spätere Druckbild. Wir empfehlen Ihnen eine Auflösung von mindestens 300 dpi bei Pixelbildern, um ein optimales Druckergebnis zu gewährleisten.

    • Hierbei muss man allerdings darauf achten, mit welchem Format man arbeitet. Bei Plakaten oder Formaten, welche größer als DIN A2 sind, sollte man (um eine große Datenmenge zu vermeiden) eine Auflösung von ca. 150 dpi verwenden.

    • Strichbilder (z.B. Texte mit einer niedrigen Schriftgröße und Zeichnungen) sollten mit einer Auflösung von 1200 dpi angelegt werden, um den "Sägezahneffekt" zu vermeiden.

    • ACHTUNG: Sollten Sie Pixelbilder in Ihren Daten platzieren, achten Sie darauf, dass diese schon von vorneherein in der richtigen Größe angelegt sind, da ein Skalieren (Größer ziehen) der Bilder zu einer Verschlechterung der Qualität führt. Leider kann man die Ursprungsauflösung der Bilder nicht verbessern und das Skalieren würde die vorhandenen Pixel nur auf einem größeren Format verteilen.

  • 9. Farbauftrag
    • Da verschiedene Primärfarben übereinander gedruckt werden, um einen gewünschten Farbton zu erzielen, kommt ein Farbauftrag zustande. Je nachdem mit wie viel Prozent eine Farbe druckt, werden die Aufträge zusammengerechnet und der Gesamtfarbauftrag wird errechnet.

    • Da hohe Farbaufträge sehr lang trocknen müssen, darf der maximale Farbauftrag 300% nicht überschreiten. Das bedeutet, dass das Mischverhältnis von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nicht über 300% steigen darf. Dies kommt meistens bei einem Mischschwarz vor. Schwarz sollte nur mit 100% angelegt sein oder mit den Werten C40, M40, Y0 und K100.

  • 10. Farbabweichung
    • Wenn die Farben am Monitor anders wirken als im Druck, so spricht man von einer Farbabweichung. Dies kann an mehreren Faktoren liegen, z.B. Kalibrierung des Monitors, falsch verwendeter Farbraum, falsches Farbprofil. Um Farbabweichungen zu vermeiden, verwendet man ein sogenanntes ICC-Profil, welches Eingabe- und Ausgabegerät aufeinander abstimmt.

  • 11. Farbprofil
    • Farbprofile bestimmen den Farbraum eines Farbeingabe- oder Farbwiedergabegeräts. Farbprofile werden ICC-Profile genannt und beschreiben die Größe des Farbraums, welche ein bestimmtes Gerät (Drucker, Scanner, Monitor, Digitalkameras) hat, und wie die Farben darin abgebildet werden.

    • Ohne ICC-Profil werden die Farben der einzelnen Geräte immer anders interpretiert. Da die meisten Geräte mit einem RGB-Farbraum arbeiten, welcher mehr Farben abbilden kann, als der CMYK-Farbraum, wird für den Druck ein entsprechendes ICC-Farbprofil in Ihren Druckdaten benötigt. Mithilfe des Profils können die Farben so umgerechnet werden, dass die Farben möglichst nah am Original gedruckt werden.

    • Wir verwenden für den Druck das ICC-Profil "ISOcoated v2 300%" (zu finden unter eci.org). Hierbei werden nicht nur die Farben möglichst originalnah umgerechnet, sondern gleichzeitig auch der Farbauftrag auf 300% reguliert.

  • 12. Transparenzen
    • Transparenzen entstehen dann, wenn in den Daten die Deckkraft reduziert wurde oder ein Effekt wie Schlagschatten verwendet wurde. Hierbei wird in einem Layoutprogramm keine Farbaufrasterung dargestellt, sondern ein Bildschirmeffekt verwendet. Diese Transparenzen können nicht gedruckt werden. Diese werden reduziert und in Farbe aufgerastert.

  • 13. Überdrucken
    • Beim Überdrucken werden die Farbwerte des überdruckenden Objekts mit den Farbwerten des darunterliegenden Objektes addiert. Die Überdrucken-Funktion wird hauptsächlich bei schwarzem Text angewandt. Hierbei können feine weiße Blitzer an den Rändern der Schrift vermieden werden, da die schwarze Farbe auf die darunterliegende Farbe aufgedruckt und nicht ausgespart wird. Weiße Objekte sollten nie auf "überdrucken" gestellt werden, da diese bei der Plattenbelichtung verschwinden würden.

  • 14. Aussparen
    • Damit weiße Farben nicht durch eine dunklere Farbe überdruckt wird, ist es nötig, dass die weiße Farbe ausgespart wird. Das bedeutet, dass unter dieser Farbe keine andere Farbe darunter sein darf. Diese Methode ist vor allem bei kleinen weißen Flächen oder einer Volltonfarbe wichtig.

  • 15. Druckdatenprüfung / Datencheck
    • Das wichtigste Erfolgskriterium für ein perfektes Druckergebnis sind Ihre Druckdaten.

    • Wenn es Ihnen wie den meisten unserer Kunden geht und Sie sich nicht ganz sicher sind, ob Sie Ihre Druckdaten fehlerfrei angelegt haben, dann empfehlen wir Ihnen die professionelle Überprüfung Ihrer Druckdaten von unseren Experten.

    • Was wir überprüfen?

      - Format: Haben Ihre Daten das richtige Format? Ist genügend Beschnitt angebracht? etc.
      - Auflösung: Sind Ihre Bilder hochauflösend (z.B. in 300dpi)?
      - Farbe: Sind Ihre Daten in CMYK angelegt? Ist das richtige Farbprofil eingebettet? Sind Sonderfarben oder Schmuckfarben in Ihrem Dokument angelegt?
      - Transparenzen
      - Schriften: Sind Ihre Schriften alle vollständig eingebettet oder in Pfade umgewandelt?
      - Seitigkeit: Stimmt die Seitigkeit / Seitenanzahl mit Ihrer Bestellung überein?
      - Seitendrehung: Sind Ihre Seiten richtig gedreht, so dass nichts auf dem Kopf steht?
      - Überdruckende Objekte: Sind weiße Objekte auf "Überdrucken" angelegt?
      - Sicherheitsabstand: Ist genügend Platz zum Rand eingehalten?
      - Randabfallende Objekte: Haben Sie randabfallende Objekte bis in den Beschnitt angelegt?
      - Haarlinien: Sind alle Linien über 0,25 mm angelegt?

      Bitte beachten Sie: Entsprechen Ihre Druckdaten nicht unseren Anforderungen, kann sich die Produktions- und Lieferzeit Ihrer Drucksachen um den Zeitraum bis zur Anlieferung neuer Daten verlängern bzw. verschieben.

  • 16. Druckfreigabe
    • Nach Bearbeitung von Text, Layout und Bildern senden wir Ihnen, bevor der endgültige Druck in der geplanten Auflage erfolgt, die bearbeiteten Daten zur Druckfreigabe zu. Prüfen Sie bitte das Dokument auf eventuelle Rechtschreibfehler etc. bevor Sie es an uns übermitteln und die Daten freigeben.

    • Wir prüfen keine Rechtschreibung (Inhalt) in unserem Datencheck und können während und nach der Druckproduktion keine Verantwortung dafür übernehmen.